Solidarität mit Kazim Görgülü und seinem Sohn
- bitte helft bei einer Postkartenaktion!
Staatlicher Kindesraub
in Deutschland, trotz eines Urteils des Gerichtshofes für Menschen-rechte und
einer Einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichtes
Fünf Jahre hat ein Jugendamt den Aufbau einer Vater-Kind-Beziehung nun schon
verhindert. Den Amtsvormund des Jugendamtes Wittenberg haben selbst Urteile
höchster Gerichte in Deutschland und Straßburg nicht von der Störung des
Familienlebens abgehalten.
Von Anfang an sollte das Kind in eine Adoptionsfamilie vermittelt werden. Das
ist auch das Ziel heute noch. Ein Umgang zwischen Vater und seinem Sohn macht
diese Adoption unwahrscheinlich.
Nun hat das Bundesverfassungsgericht nach einem fünf Jahre langen Rechtsstreit
des Vaters durch alle Instanzen in Deutschland und in Europa einstweilig den
Umgang angeordnet. Dieser sollte am 08.01.05 beginnen. Der Amtsvormund meldete
das Kind krank. Eine Woche später wurde der Umgang erneut verhindert, diesmal
bezog man sich auf eine „fachmedizinische Einschätzung“.
Diese besagt, dass ein Umgang das Kindeswohl gefährde, weil der Umgang auf das
Herausreißen des Kindes von der Pflegefamilie ziele. Allerdings hat das
Bundesverfassungsgericht diese „fachmedizinische Stellungnahme“ in seiner
einstweiligen Anordnung als unbegründet zurückgewiesen.
Das Oberlandesgericht Naumburg wurde in dieser einstweiligen Anordnung Willkür
gegen den Vater Kazim Görgülü bescheinigt. Nach der Willkür durch das
Oberlandesgericht folgt nun die Willkür durch das Jugendamt Wittenberg. Weder
die Jugendamtsleiterin Frau Petra Wistuba, noch der 2. Beisitzer, welcher dem
Jugendamt vorgestellt ist, Herrn Deddo Lehmann, noch der Landrat Herr Hartmut
Dammer haben den Amtsvormund Frau Edeltraud Seidel korrigiert. Das sind die
verantwortlichen Personen, die dem Vater Kazim Görgülü und seinem Sohn
Christofer das Grundrecht auf staatlichen Schutz des Familienlebens GG 6 und
Artikel 8 der Menschenrechtskonvention bisher erfolgreich verwehrten.
Es werden weitere Verfahren folgen, man setzt auf Zeit, die für die Pflegeeltern
günstig ist, für den Vater schlimm. Dabei wird für die Prozesse des Jugendamtes
wird die Allgemeinheit aufkommen müssen. Niemand wird diese 4 Personen zur
Rechenschaft ziehen können. Diese werden sagen, sie haben ja alles für das
Kindeswohl getan.
Kazim Görgülü wird seine Verfahren zahlen müssen, die gerichtlichen
Auseinandersetzungen kosten ihm seine freie Zeit. Alle bisherigen 25
Gerichtsverfahren haben ihm sehr viel Zeit und Geld gekostet. Kazim Görgülü ist
fertig, weil er nicht versteht, warum er sein Kind nicht sehen darf. Der
Amtsvormund hat das Kind gegen den ausdrücklichen Willen des Vaters zur Adoption
frei geben.
Der Rechtsstaat muss auch für Väter gelten. Das muss man offensichtlich den
Verantwortlichen in Wittenberg sagen. Deshalb druckt bitte folgende 4 Postkarten
aus, unterschreibt jede einzeln und schickt diese ab. Bitte seid mit Kazim
Görgülü solidarisch, jede Karte ist wichtig.