Es kostet nur 1,80 Euro und kann viel bewirken!
Postkarten-Demonstration gegen
die Willkür
Viele Mitglieder des Väteraufbruches e.V. haben gezeigt, wie Solidarität
funktioniert. Sie sind bis nach Hamburg gefahren. Sie sind durch die Kälte
marschiert. Sie haben Transparente hergestellt. Und allen gezeigt, dass sie
Matthieu Carriere unterstützen in seinem Kampf für die Kinder. Matthieu ist auch
für uns ins Gefängnis gegangen, hat seine Popularität eingesetzt, um auf die
Ungerechtigkeiten im deutschen Familienrecht aufmerksam zu machen. Das wirkt bis
heute nach. Medien haben in letzter Zeit häufig darüber berichtet, das Thema
Familienrecht ist in den Köpfen der Menschen in Deutschland verankert. Und das
ist gut so!
Heute wende ich mich mit einer großen Bitte an Euch. Und ich weiß, Ihr werdet
genauso solidarisch sein, wie in vielen Aktionen in den letzten Jahren zuvor. Es
geht um den Fall „Görgülü“. Vielleicht können einige von Euch den Namen schon
nicht mehr hören oder mögen die aktuellen Entwicklungen auf unserer Website
nicht mehr lesen oder denken sich: was hat dieser Fall mit mir zu tun? Immer nur
Görgülü, Görgülü, Görgülü....
Der Fall Görgülü ist für mich ein Paradebeispiel für die Hilflosigkeit deutscher
Gerichte, für Intrigenspiele auf dem Rücken von Kindern, für die aggressive,
selbstherrliche Rolle eines deutschen Jugendamtes, für eine fragwürdige Rolle
von ausgesuchten Pflegeeltern, die ein Kind als ihren Besitz betrachten, es geht
um Umgang und Sorgerecht. Erstmals müsste sich ein deutsches Gericht auch mit
der Rolle von leiblichen Eltern auseinandersetzen, zu denen ein Kind nie eine
Beziehung aufbauen durfte. Erstmalig wurde vom Bundesverfassungsgericht das Wort
„Wurzeln“ erwähnt.
Wenn Kazim Görgülü endlich Umgang erhält, wenn das Thema Adoption vom Tisch ist,
wenn er auch das Sorgerecht erhält – dann ist auch für jeden von uns viel
gewonnen. Im Fall Görgülü sind alle Fälle von uns vereint: nicht-eheliche Väter,
Umgangsboykotte, Sorgerecht, Zwangsadoption, juristische Tricks, Einfluss von
Jugendämtern. Falls die Pflegeeltern es schaffen, dass Kazim seinen Sohn nie
mehr sehen kann, können wir jegliche Hoffnungen auch bei uns begraben: es wird
eine unsägliche Signalwirkung geben! Das Bundesverfassungsgericht und den
Europäischen Menschengerichtshof zu zahnlosen Tigern degradieren. Jeglicher
Kampf wäre zukünftig sinnlos...
Wacht auf! Der Druck auf die Verantwortlichen muss erhöht werden! Zeigen wir den
Verantwortlichen in Wittenberg, dass Väter und Mütter aus ganz Deutschland sie
beobachten. Die Unterstützer von Willkür und Rechtsbeugung haben einen Namen!
Entlassen wir sie nicht aus ihrer Verantwortung! Ich bitte Euch sehr, ladet Euch
die Vorlagen der Postkarten von unserer Website runter. Es sind vier Stück,
adressiert an:
Vergesst Euren Absender nicht, klebt je eine Briefmarke zu 45 Cent darauf und ab
zur Post!
Verteilt die Postkarten weiter, bittet Eure Eltern, Eure Nachbarn, Kollegen und
Euren Freundeskreis um Unterstützung. Sie werden den Fall kennen. Wenn nicht –
beschreibt ihn: 25 Verfahren waren bisher notwendig und noch immer hat der Vater
keinen Kontakt zu seinem eigenen Sohn! Wie lange noch? Wie lange noch soll sich
Kazim und wie lange sollen wir uns noch auf dem Kopf herum tanzen lassen? Still
halten? Schluss damit!
ENDLICH SCHLUSS DAMIT!
Schickt die Postkarten heute noch ab. Jetzt! Nicht nur lesen und den PC
ausmachen. Tut es jetzt!
Ich danke Euch für Eure Hilfe.